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Dienstag, 13. Oktober 2009

Macht eTourismus künftig das Reisen überflüssig?

Oberösterreichs Tourismusforum widmet sich der virtuellen Zukunft
Linz - Macht eTourismus künftig das Reisen überflüssig?
Dieser Frage widmete sich das Oberösterreich Forum Tourismus und
Freizeit unter dem Titel "Virtuelle Welten - reale Gäste", das von
OÖ. Tourismus und Johannes Kepler Universität kürzlich in Linz
veranstaltet wurde. Rund 150 am Thema Internet und Online-Marketing
interessierte Touristiker und Studierende aus ganz Österreich nutzten
die Gelegenheit zum Informationsaustausch.

"Das Internet ist mittlerweile für viele Menschen erste
Informationsquelle bei der Urlaubs- und Freizeitplanung. Für die
Tourismus- und Freizeitwirtschaft bedeutet das ein breites
Betätigungsfeld, um Gäste gezielt anzusprechen." sagt Mag. Karl
Pramendorfer, Vorstand des OÖ. Tourismus. Steigende Zugriffszahlen
und Zuwächse bei den online-Buchungsumsätzen für die
Tourismusbetriebe zeigen das enorme Potenzial. "Dieses gilt es zu
nutzen. Ziel der Veranstaltung war es, aktuelle Entwicklungen und
Trends aufzuzeigen und den Touristikern auch Handlungsperspektiven
für die Zukunft zu geben," ergänzt Pramendorfer.

Mittwoch, 8. Oktober 2008

Kulturhauptstadt des Führers

Adolf Hitler hatte große Pläne mit Linz! Linz sollte die Kulturhauptstadt Europas werden. Das Schlossmuseum zeigt bis 13. April 2009 in der Ausstellung Kulturhauptstadt des Führers, wie sich das kulturelle Leben in Linz rund um die Jahre 1938 und 1945 gestaltete.
Welche Rolle spielte die offizielle NS-Kulturpolitik, und wie sehr dominierten Hitlers kulturelle Visionen für Linz das lokale Kulturleben?
Antworten findet man in Dokumenten aus der Zeit, Bildern, Filmen und Audiokommentaren, die zusammen einen Einblick in eine Zeit und Kulturpolitik geben, die nur wenige noch in Erinnerung haben.
Sicher eine sehenswerte Ausstellung in linz.

Mittwoch, 10. September 2008

Linz ist 2009 Kulturhauptstadt Europas

Große Ehre für Linz!
Seit 1985 ernennt die Europäische Union zwei oder mehrere europäische Städte zur Kulturhauptstadt Europas. Gemeinsam mit der litauischen Hauptstadt Vilnius teilt sich Linz im Jahr 2009 diesen Titel. Damit wird Linz für ein Jahr lang zur Gastgeberin Europas und freut sich bereits jetzt auf diese Rolle. Kultur an allen Ecken und Enden der Stadt und der Region wird die Besucherinnen und Besucher erwarten. Das Programm von Linz09 wird von verschiedenen Themen geprägt: die Stadt Linz, ihre Geschichte und Zukunft fließen ebenso ein wie Europa und die Welt.Linz entwickelt sich zu einem besonderen Modell der modernen europäischen Stadt – eine technologie- und wissensbasierte Industriestadt, die Kultur und Kulturwirtschaft gleichermaßen ernst nimmt und zugleich auf eine ökologisch orientierte Lebensqualität Wert legt. Für Linz09 ist deshalb der Zusammenhang von Industrie, Kultur und Natur von besonderem Interesse. Nicht nur im Jahr 2009, sondern erst recht darüber hinaus soll Linz zur interessantesten Stadt Österreichs werden.
Alle LinzerInnen können stolz auf ihre stadt sein!

Mittwoch, 27. August 2008

Touristische Arbeitsgemeinschaft "Donau Österreich" gegründet

Um das Tourismusangebot an der Donau zu bündeln, haben die
Bundesländer Niederösterreich, Oberösterreich und Wien die
touristische Arbeitsgemeinschaft "Donau Österreich" gegründet. Am
heutigen Montag, 25. August, haben die Landeshauptleute Dr. Erwin
Pröll, Dr. Josef Pühringer und Dr. Michael Häupl auf dem Schiff
"Anton Bruckner" im Ennshafen in Enns die Gründungsurkunde
unterzeichnet.

Die Donau sei ein enormer Tourismusbringer für Niederösterreich mit
drei wichtigen Facetten: Radtourismus, Kultur und Schifffahrt, sagte
der niederösterreichische Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll. Das
Radwegenetz entlang der Donau werde noch weiter perfektioniert, denn
rund 40 Prozent der Radtouristen würde auch in NÖ nächtigen, so
Pröll. Im kulturellen Bereich seien Destinationen wie Melk, Göttweig
oder Klosterneuburg Hauptquotenbringer, aber auch Attraktionen wie
die Kunstmeile Krems, das Festival in Grafenegg oder der
Archäologiepark Carnuntum. Die Schifffahrt wiederum erziele pro Jahr
rund 10 Millionen Euro Wertschöpfung, informierte Pröll, der auch
betonte: "Wir können in Zukunft noch mehr international punkten, wenn
wir gemeinsame Anstrengungen unternehmen, um die Donau noch
effizienter zu bewerben."

Das Ziel von 10 Millionen Nächtigungen werde man früher als 2010
erreichen, sagte Landeshauptmann Bgm. Dr. Michael Häupl über die
Tourismusentwicklung in Wien. Die Donau spiele dabei eine große
Rolle. Der Kooperation komme besondere Bedeutung zu, so würden Wiener
Gäste immer wieder auch die kulturellen und gastronomischen Angebote
in Niederösterreich sehr gerne annehmen, meinte Häupl. Der Donauraum
habe in der gemeinsamen Bewerbung besonderen Wert, verwies Häupl auf
"das großartige kulturelle Erbe und die Naturschönheiten" der
Donauregion.

Oberösterreichs Landeshauptmann Dr. Josef Pühringer meinte, es sei
eine "großartige Idee", noch intensiver in der Vermarktung der
Qualitätsmarke Donau zusammen zu arbeiten. Die Donau sei "der Strom
schlechthin" und ein "ungeheurer Schatz an Kultur und
landschaftlicher Schönheit", den man den Gästen gemeinsam anbieten
möchte.

Nach Österreich - Urlaub und Erholung in Österreich

Montag, 7. Juli 2008

Nationalpark Kalkalpen mit A1 versorgt


Großraming - Der Nationalpark Kalkalpen ist bei Wanderern und Mountainbikern ein besonders beliebtes Gebiet. Bisher fehlte dort allerdings eine entsprechende Mobilfunk-Versorgung. Mit A1 - dem besten Netz in Österreich - konnte jetzt eine funktionierende Mobilfunk-Versorgung für die Nationalpark-Gemeinde Großraming und Teile des Nationalparks Kalkalpen realisiert werden. Die Mobilfunk-Anlage wurde auf Wunsch von Blaulicht-Organisationen und Gemeinde gebaut.

Mountainbiker und alle anderen Besucher des beliebten Wandergebiets Nationalpark Kalkalpen können sich in Zukunft um einiges sicherer auf den Weg machen: Nach einer intensiven Planungsphase ist jetzt die Mobilfunk-Versorgung für die Nationalpark-Gemeinde Großraming und damit auch für Teile des Nationalparks Kalkalpen sichergestellt. Mit A1 können Forstarbeiter, Wanderer und Mountainbiker im Notfall ab sofort Hilfe holen. Die Mobilfunk-Anlage wurde von mobilkom austria gemeinsam mit dem OÖ Landesfeuerwehrverband und der Energie AG realisiert.

Schnelle Hilfe im Notfall sichergestellt
Bürgermeister Leopold Bürscher ist stolz auf die Umsetzung dieses Großprojektes: "Wir freuen uns sehr, dass wir als Nationalpark-Gemeinde unseren Besuchern - aber auch den Forstarbeitern und Jägern - nun eine Mobilfunk-Versorgung bieten können. Der Nationalpark Kalkalpen bietet wunderschöne Almen, Wege und Strecken für Wanderer und Mountainbiker, die auch sehr beliebt sind. Aber der Aufenthalt in den Bergen kann auch gefährlich sein und ist oft mit Unfällen verbunden. Daher ist es umso wichtiger, dass die Sportler und Naturgenießer im Notfall mit dem Handy schnell Hilfe holen können. Wir vertrauen dabei mit A1 auf das beste Netz in Österreich."

112 und 140: Die wichtigsten Notrufnummern am Berg
Österreichweit wurde für alpine Notfälle die Nummer 140 eingerichtet. Auch der Euro-Notruf ist ein sicherer Tipp: Die europaweit einheitliche Notrufnummer 112 wird mit Priorität im Netz behandelt. Ein Euro-Notruf kann auch ohne SIM-Karte und mit jedem Handy abgesetzt werden. Sowohl in Österreich als auch im europäischen Ausland wird man sofort mit der nächsten Sicherheitsleitstelle verbunden. Wenn eine Notrufnummer gewählt wird, fallen keine Kosten an - Notrufe sind deshalb auch von Wertkarten-Handys ohne Guthaben möglich. Gerade am Berg kann ein Handy zum Lebensretter werden - vorausgesetzt, man kennt die Notrufnummern und weiß, wie man das Handy am besten einsetzt.

Donnerstag, 26. Juni 2008

So wohnt Oberösterreich

Die zuletzt gestiegene Nachfrage nach Wohnungen in Oberösterreich flaut saisonal bedingt im zweiten Quartal 2008 ab. Der Trend bei der Immobiliensuche in Oberösterreich geht wieder zum Haus im Eigentum, das zeigen aktuelle Auswertungen von http://www.immobilien.net/, Österreichs größter Immobilienplattform. 40 Prozent der Immobilieninteressenten haben im zweiten Quartal 2008 das Haus im Eigentum als klares Wohnziel. Mietwohnungen liegen mit 17 Prozent auf Platz zwei in der Beliebtheitsskala knapp vor Eigentumswohnungen mit 16 Prozent Nachfrageanteil.

Die Nachfrage nach Privatgrundstücken erreicht im zweiten Quartal 2008 die zehn Prozentmarke und liegt damit vor Häusern in Miete und Reihenhäusern.

Wunsch nach Nähe zur Landeshauptstadt

Wenn es um die Wohnwünsche der Oberösterreicher geht bevorzugt knapp ein Viertel der Immobilieninteressenten die Nähe zur Stadt, das zeigt eine aktuelle Immobilien.NET-Umfrage unter 422 aktiven Immobiliensuchenden. Je zwölf Prozent suchen nach Wohnimmobilien in Linz bzw. Linz-Land, welche damit auch im Vergleich zum Vorjahr die beliebtesten Bezirke bei den Oberösterreichern sind.

"Der Speckgürtel rund um Linz wird zunehmend dicker. Nähe zum Arbeitsplatz sowie gute Infrastruktur sind die Hauptgründe für Immobilieninteressenten in der Nähe der Landeshauptstadt zu suchen.", weiß Immobilien.NET-Geschäftsführer Mag. Alexander Ertler.

Ebenfalls sehr beliebt ist die Ferienregion Gmunden mit rund neun Prozent und einem Plus von drei Prozent zum Vorjahr. Dahinter folgen die Bezirke Vöcklabruck, Freistadt und Wels-Land mit je rund sechs Prozent in der Beliebtheit.

Häuser in Stadtnähe und Ferienregionen am teuersten

Wer im ersten Halbjahr 2008 nach einem Haus im Eigentum in Oberösterreich gesucht hat, musste in den Bezirken Urfahr-Umgebung, Linz-Land und Wels-Land den höchsten Quadratmeterpreis berappen. Ebenso teuer ist es in den Ferienregionen Vöcklabruck und Gmunden. Hier liegen die Preise für Häuser im Eigentum aktuell zwischen 1.600 und 1.800 Euro/m2. Mit Preisen zwischen 1.000 und 1.200 Euro/m2 zählen die Bezirke Rohrbach, Freistadt, Ried, Grieskirchen sowie Kirchdorf in Oberösterreich zu den günstigsten Bezirken beim Hauskauf. Das teuerste Haus für 6.538 Euro/m2 stand in Gmunden im Angebot.

Nach Österreich

Freitag, 21. Dezember 2007

Hohes Tourismusbewusstsein der Oberösterreicher stärkt das Urlaubsland

Im Tourismusjahr 2007 (November 2006 bis Oktober 2007, Hochrechnung für Oktober) wurden insgesamt mehr als 2,2 Mio. Ankünfte (+ 4 %) und 6,7 Mio. Nächtigungen (+ 2 %) in Oberösterreich getätigt und brachten Wertschöpfung für die heimischen Tourismus- und Freizeitbetriebe. 5,97 Mrd. Euro wurden direkt und indirekt durch den Tourismus erwirtschaftet, das sind 15,3 % Anteil am Bruttoregionalprodukt Oberösterreichs (TSA, 2005). Während die Ankunftszahlen in den vergangenen zehn Jahren um ein Viertel stiegen, blieben die Nächtigungen auf dem sehr hohen Niveau der vergangenen Jahre stabil.

Neben dem Wirtschafts- und Arbeitsfaktor hat der Tourismus einen weiteren bedeutenden Stellenwert bei der heimischen Bevölkerung: Oberösterreich ist bei den Landsleuten ein beliebtes Ausflugs- und Urlaubsland. 22 % aller (in- und ausländischen) Nächtigungen und Ankünfte in Oberösterreich entfallen auf die Oberösterreicher.
Die Oberösterreicher sind sich um die hohe Bedeutung und den Nutzen des Tourismus auch für die heimische Bevölkerung bewusst. Das zeigt eine aktuelle Studie des Instituts für Grundlagenforschung (IGF), die im Auftrag des OÖ. Tourismus kürzlich erstellt wurde. Spontan befragt, worauf sie in ihrem Bundesland besonders stolz sind, stehen bei den Oberösterreichern die schöne Landschaft, die schönen Seen, die Berge, die Wirtschaft und Arbeitsplätze sowie die Gast- und Familienfreundlichkeit des Bundeslandes an oberster Stelle.