Dienstag, 13. Oktober 2009

Macht eTourismus künftig das Reisen überflüssig?

Oberösterreichs Tourismusforum widmet sich der virtuellen Zukunft
Linz - Macht eTourismus künftig das Reisen überflüssig?
Dieser Frage widmete sich das Oberösterreich Forum Tourismus und
Freizeit unter dem Titel "Virtuelle Welten - reale Gäste", das von
OÖ. Tourismus und Johannes Kepler Universität kürzlich in Linz
veranstaltet wurde. Rund 150 am Thema Internet und Online-Marketing
interessierte Touristiker und Studierende aus ganz Österreich nutzten
die Gelegenheit zum Informationsaustausch.

"Das Internet ist mittlerweile für viele Menschen erste
Informationsquelle bei der Urlaubs- und Freizeitplanung. Für die
Tourismus- und Freizeitwirtschaft bedeutet das ein breites
Betätigungsfeld, um Gäste gezielt anzusprechen." sagt Mag. Karl
Pramendorfer, Vorstand des OÖ. Tourismus. Steigende Zugriffszahlen
und Zuwächse bei den online-Buchungsumsätzen für die
Tourismusbetriebe zeigen das enorme Potenzial. "Dieses gilt es zu
nutzen. Ziel der Veranstaltung war es, aktuelle Entwicklungen und
Trends aufzuzeigen und den Touristikern auch Handlungsperspektiven
für die Zukunft zu geben," ergänzt Pramendorfer.

Mit seinem spannenden Vortrag über "Wearable IT im Tourismus -
wieviel Technologie erträgt der Mensch" begeisterte Univ. Prof. Dr.
Alois Ferscha die Teilnehmer. "Die vielen digitalen Einzelgeräte, die
uns in Gebrauchsgegenständen tagtäglich umgeben, sind nur dann gut
und brauchbar, wenn wir sie nicht mehr wahrnehmen. Wenn sie quasi im
Hintergrund - außerhalb der Aufmerksamkeitsgrenze - funktionieren und
unseren Alltag erleichtern." meinte Ferscha.

Gerfried Stocker wiederum beschrieb in seinem spannenden Vortag
"Faszination Emotion & virtuelle Welt" die Bedeutung und enorme
Wichtigkeit von Bildern, die Geschichten im Kopf entstehen lassen.
"Dieses virtuelle Reisen ist ein erster Kontakt, den potenzielle
Gäste mit einer Urlaubsdestination herstellen. Zu einem
Gesamterlebnis gehören aber auch die sensorischen Empfindungen im
Menschen, die nur durch das wirkliche Reisen mit allen Sinnen spürbar
werden." meint Stocker.

Univ. Prof. DI Dr. Hannes Werthner spannte in seinem Vortrag den
Bogen von der derzeitigen Situation im "www und Tourismus" bis hin zu
den damit verbundenen Trends und Herausforderungen. Vor allem die
Herausforderungen seien nicht zu unterschätzen "wenn man bedenkt,
dass die Tourismusindustrie weltweit die drittgrößte Exportindustrie
ist und man berücksichtigt, dass 80 % der Reisenden bereits online
sind," so Werthner.

Freitag, 25. September 2009

Re: OTS0258: Kunstinstallation: Eisbären ohne Heimat

Die Organisationen Greenpeace und youngCaritas
starten am 29. September ein themenübergreifendes Kunstprojekt: Nach
dem Konzept des renommierten US-amerikanischen Straßenkünstlers Mark
Jenkins werden vom 29. September bis zum 8. Oktober in den sechs
größten Städten Österreichs Eisbären an öffentlichen Plätzen
auftauchen. Zum Auftakt laden wir die interessierten Kolleg/innen der
Medien zum Foto- und Videotermin auf den Stephansplatz.

Zeit: Dienstag, 29. September 2009, 9:30 Uhr
Treffpunkt: U-Bahn-Aufgang gegenüber Stephansdom-Haupteingang

Zusätzlich wird es beim Bärendienst-Gewinnspiel die Möglichkeit
geben, sich aktiv an der Aktion von youngCaritas und Greenpeace zu
beteiligen. Teilnehmen kann jede/r, die/der einen Eisbären erspäht,
ablichtet und das Foto oder das Video einsendet. Die Eisbären werden
in folgenden Städten unterwegs sein:

29.09. - 30.09. Wien
30.09. - 01.10. Linz
01.10. - 02.10. Klagenfurt
05.10. - 06.10. Salzburg
06.10. - 07.10. Graz
07.10. - 08.10. Innsbruck

Montag, 13. Juli 2009

Liechtenstein und die Tschechische Republik nehmen diplomatische Beziehungen auf

Vaduz, Liechtenstein - Einigung über Erklärung und gemeinsames
Kooperations-Memorandum anlässlich der Aufnahme
diplomatischer Beziehungen

Ziel: Partnerschaftliche Beziehungen sowie aussenpolitische Zusammenarbeit

Historikerkommission soll gemeinsame Geschichte sowie Verhältnis
beider Länder im 20. Jahrhundert klären

Die Regierungen Liechtensteins und der Tschechischen Republik
beschliessen die Aufnahme diplomatischer Beziehungen. Beide Länder
einigen sich am heutigen Montag, 13. Juli 2009, auf eine
dementsprechende Erklärung sowie auf die Unterzeichnung eines
gemeinsamen Memorandums über die zukünftige Zusammenarbeit.


Beide Staaten verbinden ein gemeinsames europäisches Erbe und die
jahrhundertealte Geschichte des Hauses Liechtenstein in den Ländern
Böhmen, Mähren und Schlesien. Liechtenstein und die Tschechische
Republik sind der Auffassung, dass die Beziehungen beider Staaten auf
der Grundlage dieses gemeinsamen Erbes und der gemeinsamen
europäischen Werte entwickelt und dabei auch unterschiedliche
Positionen, die im Laufe einer wechselvollen Geschichte bestanden
haben, überwunden werden können.

Samstag, 27. Juni 2009

Theater für die Jugend in Linz

Linz als Kulturhauptstadt 2009 zieht Jugendliche an. Die Jungen wollen action, sind aber natürlich auch an Kunst und Kultur interessiert. Was gibt es für die Jugend in Linz? Ein Beispiel:
Der Leiter des Schäxpir Theaterfestivals für junges Publikum, Julius Stieber verweist nicht nur auf das Kulturhauptstadtjahr, sondern auch auf die vier Uraufführungen, die bei Schäxpir zu sehen sein werden. Die Zahlen sprechen für sich: 170 Veranstaltungen, 150 Theatervorstellungen, 43 Produktionen aus 14 Ländern und 17 Spielstätten. Nicht umsonst ist das Schäxpir-Festival eines der größten europäischen Theaterfestivals für junge Leute. Vom 25. Juni bis zum 5. Juli dreht sich in Linz, Wels, Steyr und Gmunden alles rund die Bretter, die die Welt bedeuten.

Jugendliche und Erwachsene ;-) können unter anderem sehen:
„A Clockwork Orange“ - erinnert an den Film von Stanley Kubrick.
In „Solar City“, ebenfalls einer Uraufführung werden Visionen zur Stadt Linz aufgezeigt und dargestellt.
In „Rumor“, das im Schillerpark Linz aufgeführt wird, geht es um Menschen, die aus ihrer vertrauten Welt ausgeschlossen werden.

Also, hin, es geht sich noch aus!

Mehr Infos zum Programm auf www.schaexpir.at


Sonntag, 22. März 2009

Neues Gesetz gegen illegale Prostitution in Oberösterreich

Aus für Erotik-Massage-Salons in Oberösterreich

Linz  - Wie die Rundschau am Sonntag berichtet, bieten rund 200 Massage-Institute in Oberösterreich weit mehr als nur
entspannende Massagen an. Geschätzte 300 Geheimprostituierte gehen alleine in Linz ihrer Arbeit nach.

 Ein neues Prostitutionsgesetz soll ab 1. Jänner 2010 Schluss mit den illegalen Praktiken machen. Das Anbieten erotischer Massagen fällt künftig unter Prostitution, was das Aus für zahlreiche Massagesalons bedeutet.

Der Betrieb eines Bordells ist nicht mehr nur angezeigepflichtig sondern muss auch von der Gemeinde genehmigt werden.
Prostituierten wird zudem verboten, ihre Dienste auf Bahnhöfen, Haltestellen und öffentlichen Flächen oder in öffentlichen
Verkehrsmitteln anzubieten.

Kontaktfrau